Samstag, 24. September 2016

[Rezension] Panic von Lauren Oliver

Bildrechte am Cover: Carlsen Verlag

Autor: Lauren Oliver
Erscheinungsdatum: 21. November 2014
Genre: Jugendbuch, Drama
Formate: HC, Ebook
Seitenzahl: 368 Seiten
Preis: 17,99€, 12,99€

Kurzbeschreibung:

Panic, das Spiel für Schulabgänger, verändert alles! Der Gewinn ist hoch, aber der Einsatz auch. Zudem ist es verboten und gefährlich, weshalb Heather auch nie vor hatte an dem Spiel teilzunehmen. Schnell wird allerdings klar das sie nur einen Grund braucht, um dabei sein zu wollen. Heathers Gegner Dodge wollte von Anfang an bei Panic mitmachen. Er hat keine Angst! Außerdem hat er ein Geheimnis, das ihn durchs Spiel pushen wird.

Meine Meinung zum Buch:

Der Einstieg war konfus! Heather ist mittem im Wasser und schwimmt wie eine Irre vor etwas davon. Ein paar Kapitel später denkt man das war der "ganz normale" Verlauf der Geschichte, doch plötzlich wird etwas eingeworfen und man fragt sich: War das jetzt bevor sie schwom oder danach? Naja, im Nachhinein merkt man das es nicht so wichtig ist, wie es einem erstmal erscheint. Bis auf diesen verwirrten Einstieg hat mir das Buch super gefallen. Genial fand ich die Atmosphäre. Lauren Oliver hat es geschafft eine Umgebung zu schaffen die nicht alá Friede Freude Eierkuchen ist, sondern so hoffnungslos und trist wie sie nun mal auch in Wirklichkeit herrschen kann. Der Leser befindet sich in "Panic" an einem kleinen Ort in Amerika, wo Armut, Alkohol, Drogen und Gewalt herrscht. Das Spiel, Panic, ist für die Schulabgänger die vermeindlich einzige Chance da raus zu kommen. Dafür würden die meisten so einiges tun! Dieses Buch ist kein 08/15 Buch mit 08/15 Charakteren!

Charaktere:

Heather: Heather, die Hauptprotagonistin, und ich brauchten eine Weile um warm zu werden. Der "Grund" warum sie doch so urplötzlich bei dem ach so doofen Spiel mitmachen will, ist für mich absoult 0,00% nachvollziehbar. Der erste Gedanke: och nee, nicht schon wieder so ne doofe, naive "Marionette"! Allerdings habe ich meine Meinung doch sehr schnell geändert. Heather ist taffer als sie dachte, sie ist mutiger als sie dachte und entgegen ihrer Meinung ist sie doch eine Kämpferin. Als sich dann auch im Laufe des Buches ihr Motiv ändert, was das mitspielens betrifft, konnte ich sie richtig ins Herz schließen.

Dodge: Mhh... ich wusste erst nicht was ich von Dodge halten sollte. Er war mir sympathisch, aber ist er nicht der Antagonist? Was im Endeffekt nicht schlimm wäre, aber es stellt sich heraus: Jeder ist Protagonist und Antagonist! Wie das geht müsst ihr selbst lesen.

Nat: Mit Nat konnte ich mich partout nicht anfreunden! Ihre Handlungen konnte ich nicht verstehen. Sie war blind für die Ratschläge ihrer Freunde und sie war durch und durch naiv und einfach nur dumm. Naja ob sie eine Entwicklung durch macht oder nicht? Das müsst ihr auch selbst erlesen.

Bishop: Hach ja Bishop, ein super detailierter, einzigartiger und toller Charakter. Heather, Nat und Bishop sind schon seit Jahren befreundet und auch beim Spiel lässt Bishop die beiden Mädchen nicht hängen und unterstützt wo er kann. Obwohl er nicht mitmacht! Der große Plottwist rankt sich hier um Bishop und auch wenn man manchmal schon was ahnt, kommt er so plötzlich und überraschend.

Schreibstil:

Ein einfacher, lockerer Jugendschreibstil. Es lies sich flüssig und flott und ich werde mir jetzt noch weitere Bücher von Lauren Oliver anschauen.

Cover:






Ein sehr schlichtes Cover, welche vollkommen ausreicht. Die Farbe ist hervorstechend und mir gefällt sie sehr, sie passt zu der Atmosphäre im Buch. Außerdem passt die Klippe mit den springenden Menschen sehr gut zur Story. Ein wundervolles Cover!






Fazit:

Ein super Buch, mit gelungen umgesetzter Grundidee, Charakteren mit Ecken und Kanten & genialer Atmosphäre. Die leichte Verwirrung am Anfang und einigen Kleinigkeiten die mich gestört haben, zwingen mich dazu einen Punkt abzuziehen.

Eure Lea <3 

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