Samstag, 13. August 2016

Experiment: Minimalismus!

 

Heute gibt es mal von mir ein nicht buchisches Thema. Minimalismus scheint momentan eine Modeerscheinung zu sein. Bis vor ein paar Wochen, habe ich noch nie etwas davon gehört. An diesem besagten Tag habe ich ein Video gesehen, in dem ein minimalistischer Kleiderschrank gezeigt wurde. So einen kleinen Kleiderschrank habe ich noch nie gesehen. Schätzungsweise höchstens 20 Teile (Unterwäsche ausgeschlossen). 1 Kleid, 1 lange Hose, 1 Pullover, 1 kurze hose, 1 Overall (für schicke Anlässe), u.s.w. dazu nur 2 paar Schuhe und 1 Tasche. Von allem höchstens 2 Teile. Ich dachte mir die ganze Zeit nur "What the F***!" Ich war völlig fertig. Das kann doch nie und nimmer reichen. Man braucht ja schließlich manche Dinge in verschiedenen Farben, achja und gewaschen werden muss das ja auch zwischendurch. Ich konnte mit dieser Lebensweise absolut nichts anfangen, ich liebte meinen überflüssigen Krams.


Beispiel für ein ganz extrem minimalistischen Kleiderschrank

Ein paar Wochen später!

Kennt ihr das? Das Gefühl zu putzen und zu putzen, und man kommt doch nicht vorwärts! Man wird schier erdrückt von Unmengen an Dingen! In der ganzen Wohnung herrscht Platzmangel! Die Schränke und Schubladen lassen sich nicht mehr schließen! Dies war für mich der Zeitpunkt mich nochmal mit diesem Thema zu befassen. Ich habe einen wundervollen Blogger und Autor gefunden der sehr viel darüber schreibt und seine Erfahrungen teilt: Einfach bewusst! Ich habe hier alles erfahren, was ich wissen muss. Jeder definiert Minimalismus anders. Für mich bedeutet es, sich von überflüssigen Balast zu befreien. Auch dies definiert jeder anders. Minimalismus kann ganz extrem ausgelebt werden, was für mich nicht infrage kommt. Denn das würde das Ziel, glücklich, entspannt und frei zu leben, bei mir sowas von verfehlen. Jeder muss seinen eigenen Minimalisten in sich finden.

Nun kommen wir mal zum eigentlichen Thema für diesen Beitrag auf meinem Blog. Da ich keinerlei Erfahrungen mit diesem Lebenstil habe, werde ich einen Tipp von "Einfach bewusst" beherzigen. Ich starte ein Experiment: Einen ganzen Monat lang werde ich mich jeden Tag von mindestens 10 Dingen trennen! Nach Adam Riese müsste ich mich nach diesem Monat mindestens von 300 Dingen getrennt haben. Wenn ich jetzt so überlege was ich ausmisten könnte, würde ich wahrscheinlich auf mehr als 300 kommen. Die Frage ist nur: ziehe ich das durch? Und bin ich danach wirklich befreiter und glücklicher? Tatsächlich habe ich schon so manches mal ein Glücksgefühl erlebt wenn ich ein bisschen ausgemistet habe. Ich kann mittlerweile, nach einiger Recherche zu diesem Thema, auch ziemlich viele Vorzüge erkennen. Sogar zu einem so minimalistischen Kleiderschrank wie ich in vor einigen Wochen gesehen habe. Ihr könnt mich nun bei diesem Experiment begleiten. Jeden Tag wird es hier ein kleines Update von mir geben. Ich zeige euch vorher nachher Bilder, was ich erfolgreich ausgemistet habe oder wie ich mich fühle. Eine Art Tagebuch! Beginn: 12.08.2016 Ende: 12.09.2016

Ich habe dafür extra eine Seite angelegt. Ihr findet sie *hier* oder an der Tableiste rechts aussen! 

Was haltet ihr von Minimalismus? Habt ihr Erfahrungen mit dieser Lebensweise gemacht? Oder habt ihr davon noch nie was gehört?
Eure Lea <3

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen