Samstag, 2. Juli 2016

[Rezension] Don´t tell me Lies von Corey Ann Haydu

Bildrechte am Cover: DTV

Autor: Corey Ann Haydu
Erscheinungsdatum: 1. Mai 2015
Verlag:Dtv Verlag
Genre: Jugendbuch
Seitenzahl: 352 Seiten
Preis: 9,95 € 


Kurzbeschreibung:

Tabitha ist in einen Jungen verliebt der vergeben ist, ihre Beste Freundin hat sich von ihr abgewandt und auch, ihre sonst so lockeren "Hippie-Eltern", stellen sich gegen sie. Sie fühlt sich einsam und ihr Leben läuft auch nicht so wie sie sich das wünscht. Da entdeckt sie die Internetseite >Life by Committee< und sie fühlt sich endlich unter gleichgesinnten. Denn hier sind alle auf der Suche nach einem mutigeren und spannenderen Leben. Anonym vertrauen sich die Mitglieder ihre intimsten Geheimnisse an und müssen Aufgaben erledigen. Doch nach jeder Aufgabe gerät ihr Leben noch mehr aus den Fugen, bis sie schließlich merkt das >Life by Committee< weder so unschuldig noch so anonym ist, wie es anfangs scheint. Plötzlich sind ihre Geheimnisse nicht mehr sicher...

Meine Meinung:

Hier ist ein Mädchen, das sich einsam und unverstanden fühlt. Soweit so gut. Doch anstatt etwas daran zu ändern, vertraut sie sich einer Internetseite mit wildfremden Personen an. Das ist schonmal sehr naiv. Dann kommen da noch ihre Eltern, sie haben Tabitha sehr jung bekommen und benehmen sich eher wie Freunde. Was ansich ja nicht schlimm ist, aber vor dem eigenen Kind zu kiffen oder dem Kind so gut wie alles zu erlauben, geht für mich schon wieder zu weit. Es kommt auch so rüber als sei Tabitha ein Versuchskind, wo man alle Fehler erstmal macht um dann beim Ungeborenen Kind alles richtig zu machen. Die Eltern sind nicht authentisch, denn es fällt mir schwer zu glauben das es solche Eltern geben soll, schließlich lieben sie ihre Tochter ja. Die ehemalig beste Freundin kann ich leider auch nicht verstehen. Der Grund weshalb sie sich abgewandt hat, ist nicht nachvollziehbar. Tabitha selbst handelt auch sehr naiv und unüberlegt. Hätte dieses Buch am Ende nicht diese wunderbare Wendung gemacht, würde es mir nicht gefallen. Aber Tabitha macht eine große Entwicklung durch und bringt zum Schluss des Buches eine sehr emotionale Situation hervor. Es gibt auch 1-3 tolle, authentische Nebencharacktere.

Cover:

 
Die Farben sind ein Traum! Am Anfang fand ich die Füße schrecklich, aber im Buch findet man die Bedeutung dessen. Deshalb kann man damit leben.



Fazit:

Die letzten Seiten haben dieses Buch gerettet. Im Endefekt ein gutes Buch für zwischendurch, mit toller Grundidee. 

Eure Lea <3

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